Allergiediagnostik und Behandlung

Allergiediagnostik, Behandlung, Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)
Allergien nehmen in den letzten Jahren stark zu. Neuere Untersuchungen vermuten, dass bereits jedes dritte Schulkind in Deutschland unter Allergien leidet. Neue Allergene sind auf dem Vormarsch und machen insbesondere dem Pollenallergiker durch Verlängerung der Pollensaison oder durch zunehmend aggressive Pollen Probleme.
Allergiesymptome können im Bereich der Nase, den Nasennebenhöhlen oder auch im Bereich der Mundschleimhaut, des Kehlkopfes und der Bronchien auftreten.
Durch frühzeitige Diagnostik und Behandlung von Allergien kann oft die Lebensqualität für den betroffenen Patienten verbessert werden und auch teilweise eine Ausweitung der Erkrankung auf das Bronchialsystem vermieden werden.

Wir besprechen nach Aufnahme der Krankheits- und Beschwerdesymptomatik, endoskopischer Untersuchung der Schleimhäute , den Allergietests und ggf. ergänzenden Blutuntersuchung individuell mit Ihnen die erforderliche Therapie.

Rhinomanometrie

In unserer Praxis wird die aktive anteriore (vordere) Rhinomanometrie als gängiges Verfahren zur Objektivierung einer subjektiven Nasenatmungsbehinderung angewandt. Hierbei lässt sich eine gewisse Korrelation von klinischen Symptomen und objektivem Messbefund in vivo nachweisen. Das Messverfahren beruht auf der gleichzeitigen Registrierung von nasalem Atemstrom auf der einen Nasenseite und Erhebung der Druckdifferenz im Nasenrachen. Die Aufzeichnung erfolgt als xy – Funktion und gibt Auskunft über die einseitige und beidseitige Luftdurchgängigkeit der Nase.

SIT (Spezifische Immuntherapie)

Zur Behandlung von Inhalationsallergien vom Soforttyp setzten wir auch die Methode der spezifischen Immuntherapie zur Bildung blockierender Antikörper ein. Die Behandlung wird je nach Allergen präsaisonal oder perineal (ganzjährig) durchgeführt.

Riech- und Schmecktest

In einem standardisierten Testverfahren nach Sniffin Sticks werden die 4 Grundschmeckqualitäten (süß, sauer, bitter und salzig) untersucht sowie die qualitative Überprüfung des Riechvermögens nach definierten Reiz-(Riech)-substanzen durchgeführt. Die Auswertung ermöglicht eine vergleichbare Einschätzung der Wahrnehmbarkeit von Stoffen, die fast ausschließlich den N. olfactorius reizen („reine Riechstoffe“),von Stoffen, die außer den N. olfactorius auch den N. trigeminus reizen („Trigeminusreizstoffe“) und Stoffen, die außer dem N. olfactorius auch den N. glossopharyngeus („Geschmack“) reizen.

Pricktest

Als schnelle und einfachste Methode zum Nachweis einer IgE vermittelten Sofortreaktion setzen wir den Pricktest ein. Im Test erfolgt dabei immer zusätzlich eine Positivkontrolle mit einer standardisierten Histaminlösung und einer Negativkontrolle gegen die allergenfreie Trägerlösung zur Validisierung.

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