Höruntersuchungen

Höruntersuchungen für alle Altersgruppen, Behandlung von Hörstörung, Gleichgewichtsstörungen

In unserer HNO Praxis werden akute und chronische Ohrerkrankungen untersucht und behandelt. Dazu wenden wir eine Vielzahl moderner Untersuchungs- und Behandlungsmethoden an.
Bei plötzlicher Hörminderung mit Ohrgeräuschen, Druckgefühl oder Drehschwindel ist eine genaue Diagnostik erforderlich, um geeignete Therapie zur Verhinderung bleibender Hörschäden einzuleiten!

Dazu stehen uns folgende Untersuchungsmethoden zur Verfügung:

Beratung zur Hörgeräteversorgung

Nach eingehender Untersuchung der Ohren und des Gehör wird gemäß der aktuellen Hilfsmittelverordnung ein Hörsystem rezeptiert. Wir beraten Sie gern.

Hirnstammaudiometrie BERA und überschwellige Testverfahren

Diese modernen Testverfahren geben dem HNO-Arzt wichtige Hinweise über den Ort der Erkrankung (Mittelohr, Innenohr oder Hörnerv) und das Ausmaß der Störung. Diese Untersuchung wird bei seitendifferenten Hörstörungen, bei Zustand nach Hörsturz und zur Bestimmung der Hörschwelle auch bei Kindern durchgeführt.

Neugeborene in der HNO-Diagnostik

Otoakustische Emissionen , Screening – Hörtest für Neugeborene in der HNO-Diagnostik
TEOAE (Transitorisch evozierte OAE) entstehen als Antwort auf einen Klick können bei fast allen normal hörenden Ohren nachgewiesen werden. TEOAE sind im Tonaudiogramm bis zu einer Hörschwelle von etwa 30 dB nachweisbar. Sie sind daher als Screeningtest für Säuglinge und Kleinkinder sehr geeignet.
Details zum Untersuchungsablauf:
Zur Durchführung dieser objektiven Hörprüfung bedarf es keiner aktiven Mitarbeit des Kindes. Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern gelingt die Untersuchung am Besten, wenn sie müde sind oder schlafen. Ein kleine Meßsonde wird über ein Gummistöpsel am äußeren Gehörgang gehalten und nach kurzer Zeit (ca. 2 Minuten) kann völlig schmerzfrei die Antwortreaktion der Innenohrzellen registriert werden.

Tympanometrie und Audiometrien

Tympanometrie und Impedanzaudiometrie
Diese dient der Funktionsdiagnostik des Schallleitungsapparates und gliedert sich in die Tympanometrie (Registrierung der Impedanz  bzw. indirekte Messung des Mittelohrdruckes bei intaktem Trommelfell über den Druck im äußeren Gehörgang) und Stapediusreflexmessung (Bestimmung der Impedanzänderung, ausgelöst durch den akustischen Stapediusreflex).

Sprachaudiometrie
Bei der Sprachaudiometrie geht es wie bei unserer alltäglichen Kommunikation um das Verstehen von Sprache.
Sie wird bei der Anpassung und Verordnung von Hörgeräten und zur Begutachtung zusätzlich zum Tonschwellenaudiogramm durchgeführt werden. Außerdem ist sie eine sinnvolle Ergänzung und Kontrolle bei unklaren Tonschwellenaudiogrammen. Es wird dabei der Zahlentest und Einsilbertest durchgeführt.

Reintonaudiometrie
Die wichtigste und am häufigsten durchgeführte Gehöruntersuchung ist die Ermittlung der Hörschwelle für Töne verschiedener Frequenzen. Das Ausmaß eines Hörschadens wird dabei als Hörverlust (in dB HL) im Vergleich zum normalen Gehör bestimmt.